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What I Was Working Toward

What I Was Working Toward

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Der Traum, die Brüche und der Weg in eine neue Welt

(Was ich damit meinte / Bedeutung des Titels: Worauf ich hingearbeitet habe)

Ich bin in Köln aufgewachsen – in einer Familie, in der Sport absolut alles bestimmt hat. Niemand in meiner Umgebung hatte etwas mit Kunst zu tun; stattdessen waren alle Familienmitglieder Leistungssportler und arbeiteten in diesem Bereich. Sport war von klein auf meine einzige Identität, mein Kompass und mein Lebensinhalt. Ich habe jede Sportart ausprobiert, bis sich mein Fokus voll und ganz auf den Volleyball richtete.

Mit 16 Jahren schaffte ich es in die Jugendnationalmannschaft und zog für zwei Jahre nach Deutschland ins Sportinternat nach Frankfurt. Mein Leben war glasklar auf ein einziges Ziel ausgerichtet: der Traum, Profi zu werden, ganz nach vorne zu kommen und jede freie Sekunde auf dem Court zu verbringen. Doch bereits mit 16 Jahren musste ich meine erste Knie-OP hinnehmen – ein erster kleiner Dämpfer auf einem Weg, der eigentlich unaufhaltsam sein sollte.

Nach meiner Zeit in Frankfurt zog ich nach Berlin, um dort weiter auf höchstem Niveau zu spielen. Doch nach nur einem Monat folgte der Schock: erneute Knieverletzung, noch eine Operation und eine erzwungene Pause von anderthalb Jahren. Der Traum, den ich seit meiner Kindheit verfolgt hatte, zerbrach von heute auf morgen. Ich musste alles aufgeben, worauf mein Leben aufgebaut war. In dieser Zeit der Stille fing ich an zu malen.

Zwischen zwei Welten

Bis heute fühlt sich das Leben oft surreal an. Viele meiner engsten Freunde sind nach wie vor professionelle Volleyball- und Beachvolleyballspieler. Ich bewege mich immer noch in dieser Sportwelt, hänge mit Profis ab und spüre diese tiefe Verbundenheit – und stehe gleichzeitig als Künstler da draußen. Ich bin in diesen zwei Welten gefangen: einerseits die Sehnsucht nach dem alten, vertrauten Sportler-Leben, andererseits die unbändige Freiheit und Chance meiner neuen Realität.

Der unendliche Strom an Ideen

Das Malen wurde nicht nur zu einem Ventil, sondern zu einer Notwendigkeit. Mein Kopf steht niemals still – selbst abends im Bett kann ich oft nicht zur Ruhe kommen, weil ich ständig hunderte Ideen für neue Bilder im Kopf habe. Ich habe Ideen für tausende weitere Werke. Auf meinen Reisen in den letzten Jahren, wo ich fast ununterbrochen unterwegs war, fing ich an, diese Gedankenflut sofort festzuhalten, wo immer ich konnte: auf allem, was greifbar war, wie zum Beispiel Geldscheinen.

Das Werk „What I Was Working Toward“ (Das, worauf ich hingearbeitet habe) ist das visuelle Fundament dieser gesamten Reise. Es zeigt den Blick zurück auf den Sport, auf den Schmerz des Aufgebens und gleichzeitig auf den Moment, in dem aus dem verlorenen Traum eine völlig neue künstlerische Bestimmung erwuchs.

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