Zwischen zwei Welten — Lars Stenchly

Zwischen zwei Welten

Exklusiver Release — Die ersten Selbstporträts

Vom Profi-Sportler zum Künstler: Eine visuelle Reise durch Identität, Ideen und Leinwände.

01. Die Sportler-Welt & Das abrupte Ende

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der sich alles um den Sport drehte. Mein Leben war auf ein einziges Ziel ausgerichtet: Profi-Beachvolleyballer zu werden, ganz nach vorne zu kommen und jeden Tag auf dem Court zu stehen. Sport war meine einzige Identität.

Doch zwei Knieoperationen in jungen Jahren machten mir einen Strich durch die Rechnung. Von heute auf morgen musste ich den Leistungssport aufgeben – ein tiefgreifender Wendepunkt, der mich zwang, mein Leben komplett neu zu definieren.

02. Die Premiere: Erste Selbstporträts auf Leinwand

Als Resultat monatelanger Selbstreflexion präsentiere ich zum ersten Mal eine streng limitierte Serie von Selbstporträts auf Leinwand. Jedes Werk bündelt Erlebnisse, Reisen und einen tiefen, inneren Dialog.

03. Ein Kopf voller Ideen & Währungs-Kunst

Schon als Kind habe ich gemalt und gezeichnet. Doch das eigentliche Thema war nie das *Ob* des Malens, sondern die Tatsache, dass mein Kopf niemals stillsteht. Den ganzen Tag jagen mir Ideen für tausende Bilder durch den Kopf.

Da eine große Leinwand Tage oder Wochen beansprucht, brauchte ich einen Weg, meine Gedanken sofort festzuhalten und zu archivieren. Auf Reisen – unter anderem in Japan – fing ich an, direkt auf allem zu zeichnen, was greifbar war: Notizen, kleine Formate und Banknoten. So entstanden meine ersten dokumentierten Ideenskizzen auf Währung.

04. Zwischen zwei Welten

Bis heute fühlt sich vieles davon surreal an. Die meisten meiner engsten Freunde kommen nach wie vor aus der Sportwelt. Ich hänge gefühlt immer noch mit einem Volleyball in der Hand in dieser Welt fest, feiere mit Profi-Spielern und blicke von außen auf eine Welt, zu der ich einst voll dazugehörte.

Diese Reibung zwischen meiner sportlichen Vergangenheit und meiner neuen Realität als Künstler ist der Nährboden für meine Arbeiten. Wer bin ich, wenn der Sport wegfällt? Die Antwort darauf suche ich in der Kunst.